{"id":6724,"date":"2025-04-25T13:32:22","date_gmt":"2025-04-25T13:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/docsauterphotography.de\/?page_id=6724"},"modified":"2025-05-10T13:09:23","modified_gmt":"2025-05-10T13:09:23","slug":"praktische-anwendung-von-spiegelstereoskopen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/docsauterphotography.de\/?page_id=6724","title":{"rendered":"Spiegelstereoskope Praktische Anwendung"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"6724\" class=\"elementor elementor-6724\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-cd395f5 elementor-section-stretched elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"cd395f5\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;stretch_section&quot;:&quot;section-stretched&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-f29aea2\" data-id=\"f29aea2\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-3ab7c92 elementor-widget__width-initial elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"3ab7c92\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p>Einleitende <strong>Kurzdefinition<\/strong>: Ein Spiegelstereoskop ist ein optisches Instrument zur dreidimensionalen Betrachtung (Stereobetrachtung) eines Bildpaares, basierend auf der horizontalparallelen Achsendifferenz der beiden Teilbilder. Mit jedem Auge werden getrennte Teilbilder betrachtet, deren Eigenschaften dem nat\u00fcrlichen r\u00e4umlichen Sehen entsprechen. Im Gegensatz zum einfachen Linsenstereoskop wird beim Spiegelstereoskop die Betrachtungsbasis auf das Mehrfache des Augenabstandes vergr\u00f6\u00dfert, da die Strahlen durch Oberfl\u00e4chenspiegel umgelenkt werden.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<figure id=\"attachment_6771\" aria-describedby=\"caption-attachment-6771\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-6771\" src=\"https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"682\" srcset=\"https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-scaled.jpg 2560w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-300x200.jpg 300w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-1024x682.jpg 1024w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-768x511.jpg 768w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-1536x1022.jpg 1536w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-2048x1363.jpg 2048w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-1200x799.jpg 1200w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Spiegelstereoskop-SOKKIA-MS-27-2MB-1980x1318.jpg 1980w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6771\" class=\"wp-caption-text\">Spiegelstereoskop SOKKIA MS27 mit 2 Teilbildern auf Tr\u00e4gerplatten 25 x 25 cm<\/figcaption><\/figure>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div>\n<p>Im Beitrag &#8222;Erstellung eines Raumbildes mittels hybriden Workflows&#8220; (erschienen auch im Stereojournal Heft 2\/2024 der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Stereoskopie) ging es um den Nutzen des hybriden Workflows im Rahmen stereoskopischer Techniken im Allgemeinen. Sowohl konventionell analog hergestellte als auch digitale Stereoaufnahmen k\u00f6nnen unter Nutzung dieser Technik digital bearbeitet und danach wieder zur Betrachtung sowohl analog als auch digital ausgegeben werden. Einzige Einschr\u00e4nkung: die erneute analoge Ausgabe als hochaufl\u00f6sendes Durchsichtsbild (Dia) mit dem damit verbundenen Vorteil des erh\u00f6hten Dynamikumfanges (Dmax bis \u00fcber 3, d.h. Kontrastumfang von 1:1000) ist nach einer digitalen Bearbeitung technisch derzeit nicht m\u00f6glich (der Kontrastumfang eines Aufsichtsbildes auf Fotopapier betr\u00e4gt nur ca. 1:100). Hierf\u00fcr kann aber selbstverst\u00e4ndlich das ja gegebenenfalls vorhandene unbearbeitete analoge Durchsichtsbild (Diapositiv) genutzt werden.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Sehr lohnend &#8211; aber augenscheinlich wenig verbreitet &#8211; ist es sowohl prim\u00e4r digital als auch konventionell analog erstellte Stereoaufnahmen mittels analoger Technik in einem Spiegelstereoskop als Aufsichtsbild (Stereogramm) zu betrachten. Der beschriebene hybride Workflow ist die Grundvoraussetzung ein analoges Stereobild zur korrekten Betrachtung in einem Spiegelstereoskop zu erstellen. Theoretisch k\u00f6nnte dies auch ganz analog durch Anfertigung entsprechender Vergr\u00f6\u00dferungen von analogen Diapositiven (oder Negativen) erfolgen. Die heute geforderte korrekte Justierung der Teilbilder (Scheinfenster, Korrektur von H\u00f6hen- bzw. Rotationsfehlern) ist auf diese Weise allerdings kaum m\u00f6glich.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Spiegelstereoskope waren im 20. Jahrhundert vorrangig f\u00fcr die Geod\u00e4sie (vor allem im Milit\u00e4rbereich) zur Betrachtung und topographischen Vermessung von gro\u00dfformatigen Luftbildern (Papierabz\u00fcge oder Diapositive) konstruiert worden. Mittels der Verwendung einer Messschraube k\u00f6nnen u.a. H\u00f6henmessungen im Luftbild vorgenommen werden. Der stereoskopische Raumeindruck war dabei eine unverzichtbare Voraussetzung f\u00fcr die Bildinterpretation. Es ging aber in diesen Anwendungen nie darum sich an dem Seheindruck eines Raumbildes per se zu erfreuen. Den Begriff des Stereofensters kannten die Anwender seinerzeit so noch nicht, es ging ja vorrangig um die Erhebung von H\u00f6henlinien zur topographischen Beschreibung einer bestimmten Region. Zudem \u00fcberlappten sich die beiden &#8211; aus einem Flugzeug mit einem zeitlichen Abstand aufgenommenen &#8211; Teilbilder meist nur um ca. 60%.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Die Methode des stereoskopischen Sehens mittels eines Spiegelstereoskops wurde von Sir Charles Wheatstone \u00f6ffentlich erstmalig am 21.Juni des Jahres 1838 bei der Royal Society in London vorgestellt. Da die Photographie zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht erfunden war, nutze Wheatstone spezielle von ihm zuvor berechnete Zeichnungen.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Die Methode ein digital oder analog erstelltes Stereobild analog als Aufsichtsstereogramm f\u00fcr ein Spiegelstereoskop auszugeben ist technisch bedeutend einfacher als die derzeit weitaus mehr ausge\u00fcbten Techniken der Projektion (mittels Beamer und Shutterbrillen oder Polarisationsgl\u00e4sern) bzw. Betrachtung mittels spezieller Bildschirme (Lentikularlinsen) und auch 3D-Viewer. Der gr\u00f6\u00dfte Vorteil gegen\u00fcber den rein elektronischen Verfahren d\u00fcrfte in der fehlenden Komplexit\u00e4t liegen. Ein nicht zu leugnender Nachteil ist allerdings, dass im Spiegelstereoskop immer nur jeweils eine Person das Stereobild betrachten kann. Daf\u00fcr funktioniert es IMMER. Ein Stereogramm mit einem Spiegelstereoskop zu betrachten entschleunigt und befreit von Stress durch Hyperkomplexit\u00e4t!<\/p>\n<p><\/p>\n<p>Aber warum ein Spiegelstereoskop verwenden und nicht etwa ein einfaches Linsenstereoskop wie z.B. die faltbaren Scherenspreizenbetrachter f\u00fcr das Format 6&#215;13 oder die fr\u00fcher sehr verbreiteten Keystone-Stereo-Betrachter f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Karten?<\/p>\n<p>Die Antwort ist einfach: Die Qualit\u00e4t des Seheindrucks steigt mit der Gr\u00f6\u00dfe (Fl\u00e4che) der Aufsichtsbilder. Ein Teilbild eines Stereogramms f\u00fcr die weitverbreiteten Aufsichtsbetrachter im Format 6&#215;13 (die fr\u00fcher in Serie als Kontaktkopien gefertigt wurden) hat eine Fl\u00e4che von nur ca. 25 cm\u00b2. Bei einem Teilbild f\u00fcr ein qualitativ hochwertiges Spiegelstereoskop dagegen betr\u00e4gt die Fl\u00e4che (bei einer Einzelbildgr\u00f6\u00dfe von 16 cm Kantenl\u00e4nge) immerhin 256 cm\u00b2. Dies entspricht der 10-fachen (!) Fl\u00e4che.<\/p><p><br><\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<figure id=\"attachment_6772\" aria-describedby=\"caption-attachment-6772\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-6772\" src=\"https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-300x180.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"614\" srcset=\"https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-300x180.jpg 300w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-1024x614.jpg 1024w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-768x461.jpg 768w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-1536x922.jpg 1536w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-1200x720.jpg 1200w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel-1980x1188.jpg 1980w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/Verteiler-Feuerwehr-Gelsenkirchen-Maerz-2025-2000-Pixel.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6772\" class=\"wp-caption-text\">Raumbild Verteiler Feuerwehr Gelsenkirchen M\u00e4rz 2025 auf Tr\u00e4gerplatte 30 x 50 cm &#8211; Ilford FP4plus entwickelt im Bellini SW-Umkehrprozess<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wie also geht es praktisch? Erster Schritt ist der Erwerb eines geeigneten Spiegelstereoskops. Dieser Schritt gelingt am ehesten \u00fcber die bekannten Plattformen wie z.B. Ebay oder \u00e4hnlichen Portalen.&nbsp;Wenn Sie dann Besitzer eines Spiegelstereoskops (mit hoffentlich intakten Oberfl\u00e4chenspiegeln) sind, m\u00fcssen Sie zwingend die Gr\u00f6\u00dfe und den Abstand der Teilbilder der Fl\u00e4che des Sehfelds und der Basis des jeweiligen Spiegelstereoskops anpassen. Wenn diese Gr\u00f6\u00dfen nicht aus den mitgelieferten Dokumentationen ersichtlich sind, k\u00f6nnen Sie die Daten \u00fcber eine Suchmaschine herausfinden oder &#8211; so habe ich es getan &#8211; empirisch: Sie bauen das Stereoskop auf und legen ein ganz normales Bild Ihrer Wahl unter die rechte bzw. linke Seite. Nun schauen Sie mit einem Auge durch das Okular und pr\u00fcfen ob das Bild fast formatf\u00fcllend und nicht verzerrt zu erkennen ist. Ist das Bild zu klein (nicht formatf\u00fcllend), nehmen Sie im n\u00e4chsten Schritt ein gr\u00f6\u00dferes und vice versa. Sie brauchen noch nicht einmal ein Bild. Sie k\u00f6nnen auch auf ein wei\u00dfes Blatt Papier ein Quadrat bzw. ein Rechteck zeichnen (bei den meisten Spiegelstereoskopen ist die im Sehfeld liegende darstellbare Kantenl\u00e4nge vertikal gr\u00f6\u00dfer als horizontal).<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Wenn Sie die maximal gut erkennbare Bildh\u00f6he bzw. -breite bestimmt haben, ermitteln Sie im zweiten Schritt den richtigen Abstand der Teilbilder zueinander und messen diesen aus. Dieser Abstand entspricht nach meinen Erfahrungen allerdings nicht der vom Hersteller angegebenen Basis bzw. dem Fernstpunktabstand (z.B. beim Spiegelstereoskop SOKKIA MS 27: 27 cm), sondern liegt darunter, da ja das Stereofenster ber\u00fccksichtigt werden muss. Ich habe f\u00fcr das Modell SOKKIA MS 27 empirisch einen Teilbildabstand von ca. 25 cm ermittelt. Im Zweifel empfiehlt es sich den Abstand lieber etwas zu verringern, da unsere Augen problemlos konvergieren, aber weniger gut divergieren k\u00f6nnen.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Im dritten Schritt nehmen Sie ein Stereobild Ihrer Wahl und exportieren die Teilbilder im StereoPhoto Maker Pro als Einzelbilder mit einem Rand und drucken Sie aus. Dann legen Sie diese unter Ihr Spiegelstereoskop und begutachten das Ergebnis. Erst wenn Sie damit wirklich zufrieden sind, sollten Sie die Bilder zu einem externen Dienstleister zur Ausbelichtung bzw. Druck geben. Ich habe anf\u00e4nglich beide Teilbilder auf einem schweren Karton (Dicke 5 mm) bzw. Dibond-Material im Format 30 x 40 bzw. auch 30 x 45 bzw. 30 x 50 ausbelichten lassen, diese Technik dann aber wieder aufgegeben, da die derartig hergestellten Stereobilder zu schwer wurden (20 Stereobilder in einer Aufbewahrungskassette wiegen ca. 10 kg).<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Anhand des weit verbreiteten Spiegelstereoskops SOKKIA MS 27 (zuletzt auch unter dem Markennahmen Topcon vertrieben) werden im Folgenden die einzelnen Schritte genau beschrieben, die zur Herstellung eines Aufsichtsstereogramms &#8211; bestehend aus 2 Bildern mit Rand &#8211; erforderlich sind.<\/p>\n<p><\/p>\n<ol>\n<li>Nach Auswahl Ihres Bildes (falls analog erstellt: zun\u00e4chst Digitalisierung der Einzelbilder mittels Scanner oder Anfertigung digitaler Aufnahmen im RAW-Format auf dem Lichtpult mittels Makroobjektiv und hochaufl\u00f6sender Digitalkamera) erfolgt ein Importieren in den StereoPhoto Maker Pro. Falls Sie ein Diapositiv verwenden, ist eine vorherige Angleichung des Kontrastumfangs mittels geeigneter Software (z.B. Capture One) zwingend erforderlich (s. 1. Absatz dieses Beitrags)<\/li>\n<li>Justage und Bildzuschnitt wie gew\u00fcnscht mittels StereoPhoto Maker Pro. Ich empfehle eine Endgr\u00f6\u00dfe f\u00fcr die Bildbreite von 5000 Pixel (diese d\u00fcrfte f\u00fcr alle weiteren sp\u00e4ter gew\u00e4hlten Anwendungen ausreichend sein)<\/li>\n<li>Abspeicherung des justierten und gegebenenfalls beschnittenen Stereobildes zur weiteren Verwendung (analog oder digital) im JPS-Format<\/li>\n<li>Aufrufen des Stereobildes und dann Speicherung der Einzelbilder im JPG-Format<\/li>\n<li>Soll die Einzelbildbreite 18 cm sein und die einzelnen Karten 25 x 25 cm gro\u00df werden, m\u00fcssen Sie dem Bild noch einen umlaufenden Rand hinzuf\u00fcgen. Bild und Rand bilden zusammen die Leinwand mit Bild (engl. \u201eCanvas\u201c). Da das 18 cm gro\u00dfe Einzelbild in der Breite \u00fcber 5000 Pixel verf\u00fcgt, sind (bei einem quadratischen Bild) noch allseits 3,5 cm hinzuzuf\u00fcgen, damit am Ende der korrekte Einzelbildabstand bei 25 cm liegt. Diese 3,5 cm entsprechen (Dreisatz) 972 Pixeln. Da beim Druckdienst immer mit einem leichten Beschnitt (meist 2 mm) zu rechnen ist, nehmen Sie 1000 Pixel. Sie k\u00f6nnen den Rand um das Bild in einer Farbe Ihrer Wahl ausf\u00fchren. Ich habe mich f\u00fcr ein dunkles Gr\u00fcn entschieden, letztendlich ist dies eine Geschmacksfrage. Ich rate aber zu einer dunklen Farbe, da so das Scheinfenster besser zum Ausdruck kommt. Auch finde ich es vorteilhaft, wenn die Bildecken abgerundet werden.<\/li>\n<li>Zuletzt m\u00fcssen Sie die Bilddateien nur noch einem Bilderdienst \u00fcbermitteln (Ausdrucke auf gew\u00f6hnlichem Fotopapier sind v\u00f6llig ausreichend, die gew\u00e4hlte Oberfl\u00e4che sollte aber keinesfalls stark strukturiert sein, da dies dem Stereoeffekt entgegensteht)<\/li>\n<li>Nach Erhalt legen Sie Ihre Einzelbilder einfach b\u00fcndig nebeneinander unter das Spiegelstereoskop. Zu achten ist jetzt nur noch auf eine passende Aufsichts-Beleuchtung (schatten- und blendfrei).<\/li>\n<\/ol>\n<div><br><\/div>\n<figure id=\"attachment_6826\" aria-describedby=\"caption-attachment-6826\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img decoding=\"async\" class=\"wp-image-6826\" src=\"https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-300x181.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"618\" srcset=\"https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-300x181.jpg 300w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-1024x618.jpg 1024w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-768x463.jpg 768w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-1536x927.jpg 1536w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-1200x724.jpg 1200w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008-1980x1195.jpg 1980w, https:\/\/docsauterphotography.de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Epupa-Wasserfaelle-Namibia-2008.jpg 2000w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6826\" class=\"wp-caption-text\">Raumbild Epupa Wasserf\u00e4lle Namibia 2008 f\u00fcr SOKKIA MS27 &#8211; Agfa Scala 200 Entwicklung Photostudio 13 &#8211; Photograph Thomas Sauter<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Anhang finden Sie die von mir ermittelten Spezifikationen ausgew\u00e4hlter Spiegelstereoskope (die Liste ist nat\u00fcrlich beschr\u00e4nkt auf Stereoskope aus meinem Besitz und erhebt keinen Anspruch auf Vollst\u00e4ndigkeit). In der Aufstellung finden Sie auch Angaben welche Modelle ich als weniger (das Sokkia MS 16 ist klein und leicht, die Einzelbildgr\u00f6\u00dfe von maximal 9 cm aber deswegen zu klein um ein qualitativ hochwertiges Seherlebnis zu liefern) bzw. v\u00f6llig ungeeignet erachte.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Falls Sie es bevorzugen die beiden Teilbilder auf einer Fl\u00e4che gemeinsam auszudrucken (empfehlenswert insbesondere bei einfachen kleineren Abz\u00fcgen, die nicht auf stabilen Karton aufgezogen sind, s.o.), finden Sie im Anhang auch hierzu Informationen zu den empfohlenen Gr\u00f6\u00dfen.<\/p><p><br><\/p>\n<p><\/p>\n<p>Zum Abschluss weise ich nochmals darauf hin, dass die maximalen Bildgr\u00f6\u00dfen bzw. Bildabst\u00e4nde f\u00fcr das jeweilige Spiegelstereoskop f\u00fcr einen ungetr\u00fcbten Seheindruck unbedingt ber\u00fccksichtigt werden m\u00fcssen.<\/p><p><br><\/p>\n<p>Es gibt zwar ein einfaches (aus schwarzem Kunststoff 1985 im VCH-Verlag gefertigtes) Spiegelstereoskop (nach F. V\u00f6gtle) bei dem Sie den Bildabstand verschieben k\u00f6nnen, der damit erzielbare Seheindruck rechtfertigt aber nicht den oben beschriebenen Aufwand.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-bcb14b8 elementor-section-stretched elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"bcb14b8\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\" data-settings=\"{&quot;stretch_section&quot;:&quot;section-stretched&quot;}\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-d2868fd\" data-id=\"d2868fd\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-878d7b9 elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"878d7b9\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<p><strong>Anhang: Einzelbildgr\u00f6\u00dfen bzw. Bildabst\u00e4nde bei ausgew\u00e4hlten Spiegelstereoskopen<\/strong><\/p><p>(Empirisch ermittelt, zuletzt aktualisiert am 8.11.2024. Wenn eine Seriennummer gefunden wurde, ist sie angegeben)<\/p><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><strong>Spiegelstereoskop SOKKIA (SOKKISHA TOKYO) bzw. auch TOPCON MS 27 neu: <\/strong><\/p><p>Einzelbild ca. 18&#215;18 cm, Bildabstand (Nahpunktabstand) 25 cm (Steg 7 cm)<\/p><p>Laut Hersteller jedoch:\u00a0 Sehfeld 18 x 23 cm, Basis 27 cm (Fernstpunktabstand)<\/p><p>Empfehlung: Hierf\u00fcr werden 2 separate Karten \u00e0 25 cm Seitendurchmesser erstellt (davon 3,5 cm Rand), zusammengeschoben somit 50&#215;25 cm. Aufwendiger, aber eleganter in der Anwendung ist es beide Teilbilder auf einer Karte 50&#215;30 auszugeben.<\/p><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><strong>Spiegelstereoskop SOKKIA (SOKKISHA TOKYO) MS 27 alt oder TOKYO OPTICAL Co. LTD. (Seriennummer 153720): <\/strong><\/p><p>Einzelbild ca. 16&#215;16 cm, Bildabstand 25 cm<\/p><p>Hierf\u00fcr werden 2 separate Karten \u00e0 25 cm Seitendurchmesser erstellt (s.o.)<\/p><p><strong>\u00a0<\/strong><\/p><p><strong>Spiegelstereoskop Carl Zeiss (Oberkochen) N2 (Seriennummer 119433):<\/strong><\/p><p>Einzelbild ca. 16&#215;16 cm, Bildabstand 20 cm (Steg 4 cm)<\/p><p>Es wird daher nur Stereokarte erstellt (im Au\u00dfenformat 40&#215;30) oder 2 \u00e0 20&#215;30 cm<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop WILD ST 4 (hellgr\u00fcner Hammerschlaglack, made in Singapore):<\/strong><\/p><p>Einzelbild ca. 16&#215;16 cm, Bildabstand ca. 24 cm (laut Hersteller 25 cm)<\/p><p>Es werden daher 2 Karten erstellt (\u00e0 20&#215;20 cm oder 20&#215;30, Breite x H\u00f6he).<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop Carl Zeiss (Jena) Spiegelstereoskop und Zeichenstereometer, DDR Produkt (Seriennummer 258365):<\/strong><\/p><p>praktisch ermittelt: Einzelbild 16 cm Breite, Abstand: 26 cm<\/p><p>Laut Hersteller:\u00a0 Einzelbild 18 cm, Fernpunktabstand:\u00a0 26 cm<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop ZEISS AEROTOPO hellgrau, made in Germany (Seriennummer 1759):<\/strong><\/p><p>Einzelbild 12 cm, Bildabstand 26 cm (Steg 14 cm)<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop ZEISS AEROTOPOGRAPH GmbH (1931-1946) hellgrau, Carl Zeiss Jena (Seriennummer 5918):<\/strong><\/p><p>Einzelbild 12 cm, Bildabstand 26 cm (Steg 14 cm)<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop Meopta LF 12:<\/strong><\/p><p>Einzelbild kleiner als 12 cm, Bildabstand 26 cm (Steg 14 cm)<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop SOKKIA (SOKKISHA TOKYO) MS 16 (Seriennummer 8891):<\/strong><\/p><p>Einzelbild ca. 9&#215;9 cm, Bildabstand 16 cm (Steg 7 cm)<\/p><p>Laut Hersteller: Sehfeld 10 x 10 cm, Vergr\u00f6\u00dferung 1,5x, Basis 16 cm (produziert bis 2013)<\/p><p>Empfehlung: Es wird eine Stereokarte erstellt im Au\u00dfenformat 30&#215;20<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Spiegelstereoskop Meopta LF 11:<\/strong><\/p><p>Einzelbild kleiner als 7 cm, daher f\u00fcr die stereoskopische Bildbetrachtung eigentlich nicht nutzbar, da das Sichtfeld viel zu klein ist.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Pocket 3Dvu (<\/strong><a href=\"http:\/\/www.berezin.com\"><strong>www.berezin.com<\/strong><\/a><strong>):<\/strong><\/p><p>Aus Kunststoff gefertigtes, sehr kleines und leichtes, zudem preiswertes (Stand 10\/2024: 38,95 $) Spiegelstereoskop mit einstellbaren Bildabst\u00e4nden (ca. 15 cm bis 4 m) bzw. Bildgr\u00f6\u00dfen<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einleitende Kurzdefinition: Ein Spiegelstereoskop ist ein optisches Instrument zur dreidimensionalen Betrachtung (Stereobetrachtung) eines Bildpaares, basierend auf der horizontalparallelen Achsendifferenz der beiden Teilbilder. Mit jedem Auge werden getrennte Teilbilder betrachtet, deren Eigenschaften dem nat\u00fcrlichen r\u00e4umlichen Sehen entsprechen. Im Gegensatz zum einfachen Linsenstereoskop wird beim Spiegelstereoskop die Betrachtungsbasis auf das Mehrfache des Augenabstandes vergr\u00f6\u00dfert, da die Strahlen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"footnotes":""},"class_list":["post-6724","page","type-page","status-publish","hentry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6724","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6724"}],"version-history":[{"count":82,"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6724\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6842,"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/6724\/revisions\/6842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/docsauterphotography.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6724"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}